ERFOLG

Wenn man zuversichtlich seinen Träumen folgt, und sich bemüht, so zu leben, wie man es sich vorgestellt hat, wird man unerwartet von Erfolg gekrönt.
Henry David Thoreau

(1817 – 1862), US-amer. Philosoph,
Naturalist, Schriftsteller und Mystiker

Wann hast Du das letzte Mal geträumt?

Als kleines Kind träumt man häufig. Nichts ist unmöglich und man stellt auch nichts in Frage. Über die Frage nach dem was wir werden bis hin zu dem wie wir leben wollen, als Kind geben wir Antworten ohne Einschränkungen. Meistens sind unsere Eltern und unser Umfeld amüsiert und freuen sich darüber.

Erst im Laufe der Zeit holt uns dann das „reale“ Leben ein. Unser Umfeld nimmt Einfluss auf uns und häufig zerbröseln unsere Träume zu Staub. Im ersten Moment sind es vielleicht die Eltern, die nicht an die Träume ihrer Kinder glauben und ihnen nicht die nötige Unterstützung geben. Nicht aus dem Antrieb, nicht das Bestmögliche zu geben, sondern aus einer großen Liebe und Zuneigung zu Ihnen. Sie möchten Ihren Kindern Leid ersparen, darum versuchen sie ihren Kindern dadurch zu helfen, dass sie ihnen alle möglichen Risiken aufzählen. Erstmal in der „Realität des Lebens“ angekommen, werden unsere Träume immer weniger, bis man gar nicht mehr träumt. Ja, ab und zu träumst Du zwar nochmal von einem besseren, interessanteren und aufregenderen Leben, doch dann sprichst Du über Deine Träume und bekommst von allen gesagt, warum Du es nicht schaffen kannst.

Schau Dich einmal um und wenn Du aufmerksam bist, bekommst Du jeden Tag mit, wie neue erfolgreiche Menschen in den Medien erwähnt werden. Sie alle haben eines gemeinsam, sie glauben an Ihren Traum und tun alles um ihn zu ermöglichen. Doch kommen wir nun noch einmal zur Ausgangsfrage:

Wann hast Du das letzte Mal geträumt?

Schon lange nicht mehr? – Dann fange am besten sofort wieder damit an. Mach Dir Gedanken darüber wie Dein traumhaftes Leben aussehen soll. Kaufe Dir eine Kladde, egal in welcher Größe und schreibe Deine Träume auf. Schreibe Sie möglichst detailgetreu auf. Nutze alle Deine Sinne, um möglichst viele Facetten Deines Traumes festzuhalten. Im Folgenden findest Du hierzu ein Beispiel:

Du träumst davon ein erfolgreicher Mitarbeiter eines Unternehmens zu sein, der wichtige Entscheidungen ganz alleine treffen muss und der dafür ein außerordentlich gutes Einkommen bekommt, dann könnten Deine Eintragungen vielleicht so aussehen.

Jeden Tag fahre ich in meinem Mercedes in mein wunderschönes Büro im Herzen von Frankfurt und freue mich auf meine Kollegen und Kunden. Ich fahre in die Tiefgarage auf meinen für mich reservierten Parkplatz und fahre mit dem Aufzug in den 30. Stock in unserem Firmengebäude. Beim Betreten meines Büros sehe ich eine moderne, mit allen Raffinessen ausgestatte Büroeinrichtung, die es mir ermöglicht, effizient zu arbeiten. Der Geruch von Leder und Holz kommt mir entgegen und ich freue mich darauf in meinem gemütlichen Bürosessel zu sitzen und meine Termine wahrzunehmen. Meine Kollegen begrüßen mich freundlich und gemeinsam trinken wir eine Tasse Kaffee und besprechen die vor uns liegenden Aufgaben. Nachdem alle Aufgaben delegiert sind, setze ich mich hin und unterschreibe die wichtigen Vertragsunterlagen mit einem hochwertigen Schreibgerät. Ich höre das sanfte Kratzen der Feder auf den Verträgen. Zum Feierabend fahre ich nach Hause und werde dort von meiner Frau und meinen Kindern in unserem Zuhause erwartet. Ein wundervoller Tag mit viel Spaß geht zu Ende.

Zu schön um wahr zu sein? Warum, was lässt Dich zweifeln?

Finde doch einmal heraus, warum Du glaubst, dass dieser Traum nicht Wirklichkeit werden kann. Schreibe es auf, hierzu findest Du im Anschluss eine Vorlage mit der Du arbeiten kannst. Und so solltest Du damit arbeiten:

Zunächst schreibe in die linke Spalte alle Deine Gedanken, warum du glaubst den Traum nicht verwirklichen zu können. Wenn Du dies getan hast, lass es auf Dich wirken, bevor Du in die rechte Spalte schreibst, was Du tun muss, damit Dein Traum Wirklichkeit wird.
Bist Du mit dieser Aufgabe fertig, dann lasse auch dies auf Dich wirken, dabei streichst Du auf der linken Seite alles durch, was Du durch eine Tätigkeit auf der rechten Seite verändern kannst.

Wenn Du fertig bist, weißt Du ziemlich genau, wie Du Deine Träume erfolgreich verwirklichen kannst.

Ich wünsche Dir viel Spaß und viele neue Erkenntnisse!

Norbert

Unten findest Du den Link zum Textdownload

Der Umgang mit der Angst

Der Umgang mit der Angst

Wer kennt das nicht, man würde ja wollen, wenn da nicht die Angst wäre. Es gibt viele Ängste, z.B. die Angst zu Versagen, Angst vor Fehlern, Angst vor zuviel oder zuwenig Erfolg, Angst den Arbeitsplatz zu verlieren, usw..
Doch woher kommen diese Ängste, sind sie real oder nur Einbildung. Zunächst muss man mal sagen, das Angst grundsätzlich, wie so vieles, nicht von vornherein schlecht ist. Angst lässt uns Respekt empfinden vor einer SItuation, sie mahnt zur Vorsicht und kann durchaus auch Leben retten.
Aber die meisten Ängste hindern uns nur an unserem persönlichen Erfolg und unserer Weiterentwicklung. Betrachten wir den Faktor Angst mal genauer, wo kommt er her:
Schon vom ersten Auftreten der Menschen, gab es Angstgefühle, die sich darin äußerten, dass man Angst hatte nicht genug zu essen oder keine Unterkunft zu haben. Im Laufe der Jahrtausende hat sich diese Angst im Reptiliengehirn bis heute festgesetzt. Daher kaufen wir auf Vorrat ein, machen es uns in unserem Zuhause warm und schnuckelig. Wir haben Existenz- und Überlebensängste, daraus werden unsere Komfortzonen gebaut.
Innerhalb unserer Komfortzone fühlen wir uns wohl und hier sind wir sicher. Das führt dazu, dass wir keine großen Herausfor-derungen mehr eingehen. Auf der Arbeit haben wir uns in vielen Jahren einen Status Quo erarbeitet, den wir nach Möglichkeit nicht mehr verlieren möchten. Und doch ist es gerade diese Angst, die dazu führt, dass Lebensveränderungen eintreten. Gerade der Wunsch die einmal erreichte Position zu festigen und der Gedanke daran, wie es aussehen würde, wenn diese Position verloren ginge, ist der Impuls, der uns letztlich ein Negativerlebnis beschert.
Wir funktionieren innerhalb der aufgestellten Parameter, obwohl wir doch eigentlich alle Träume und Ziele haben. Doch da ist die Angst, wenn ich mich auf einen neuen Weg begebe, kann ich scheitern. Was sagen dann meine Familie, meine Freunde oder die Nachbarn. Wie werde ich dastehen? Da kommen die, die gewusst haben, dass es schief geht, - es sind im übrigen die gleichen Personen, die es auch gewusst haben, wenn es gelingt.
Wie wird mein Leben dann weitergehen? Welche Einbußen muss ich hinnehmen?
Hier möchte ich ganz klar sagen, alles was Du entscheidest ist richtig, Du musst im Normalfall nur bereit sein, die Konsequenzen zu tragen.
Entscheidest Du Dich gegen deine Träume und Ziele, blickst Du vielleicht im Alter zurück und bist traurig, nicht mehr für Deine Ziele getan zu haben.
Entscheidest Du dich für Deine Ziele und gehst Deine Weg, schaust Du evetuell zurück und sagst: " Ich habe nicht alles erreicht, aber ich habe immer gelebt."
Du kanst Deine Angst verarbeiten, dazu brauchst Du gar nicht viel.

Vertraue auf Deine Fähigkeiten, eigne Dir beständig Wissen an und wende dieses auch an, arbeite fleißig, aber vor allem:

Glaube an DICH selbst!

Lass Menschen, die Dich nicht bei Deinen Zielen unterstützen, nicht zu lange in Deinem Leben, Sie sorgen sonst dafür, dass Du wieder in alte Gewohnheiten verfällst.